über Tee

Die Teepflanze ist ein Gewächs, welches hauptsächlich in tropischen bis subtropischen Gebieten nahe des Äquators gedeiht. Man unterscheidet zwei Grundpflanzen: Thea sinensis und Thea assamica. Thea sinensis ist eine Chinasaatpflanze und wächst in Höhenlagen bis zu 2500 Meter üNN und erträgt sogar leichte Fröste. Ihre Heimat ist das südchinesische Hochland.

Im indischen Hochland wie Darjeeling gibt es noch viele dieser ursprünglichen Chinasaatpflanzen, welche nicht selten ein Alter zwischen 120 und 140 Jahren besitzen. In Teegärten werden die Pflanzen ca. hüfthoch gestutzt. In freiem Wachstum erreicht diese buschartige Pflanze nicht selten Baumhöhe von 6 bis 8 Meter.

Die Tassenfarbe der Thea sinensis ist sehr hell, gelblich grün und sehr dünn. Allerdings besitzt sie ein sehr mildes, blumiges und feines Aroma. Diese Pflanze hat aber durch den wachsenden Teebedarf stetig an Bedeutung verloren, da ihr Ertrag deutlich geringer ist als von der Assamsaatpflanze Thea assamica.

Die Assamsaatpflanze kann ohne Beschnitt baumartig bis zu 18 Meter hoch werden. Sie gedeiht hauptsächlich in der Ebene und im Sumpfland, besizt drei- bis viermal so große Blätter wie die Chinasaatpflanze, wächst sehr schnell und sorgt so für deutlich höhere Ernteerträge. Ihre Herkunft ist allerdings nicht genau geklärt. Man vermutet ebenfalls Südchina.

Die Thea assamica zeichnet sich durch ihren kräftigen würzigen Geschmack und eine dunkle Tassenfarbe aus. Mittlerweile findet man nur noch selten artenreine Exemplare eher eine Vielzahl von Kreuzungen beider Pflanzen. Die meisten Teesträucher sind Züchtungen, die entweder einen hohen Ertrag oder ein besonderes Blattgut hervorbringen soll. So hat fast schon jede Plantage seine eigene Sorte. In Research Instituten der Anbauländer werden die Stecklinge getestet, entwickelt und beobachtet. Überraschungen der Erntequalität wie bei Saatgut sind daher nicht zu erwarten.