Frauenmantel

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Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)

Frauenmantel

Frauenmantel wird bis zu 30 cm hoch. Ihre Höhe richtet sich nach ihrem Standort. Der Frauenmantel überdauert mit schräg oder waagerecht im Boden liegener, stark verholzter Wurzel, die an einem Ende allmählich abstirbt, während sie sich am anderen verlängert. Die Blätter sind kahl bis zottig behaart und auch in erwachsenem Zustand gefaltet und fünf- bis neunlappig und am Rande gekerbt. Die Blätter des Blütenstandes sind nur leicht sternförmig eingeschnitten. Der reichblütige Blütenstand ist kahl oder zerstreut behaart.

Vorkommen

Die sehr verbreitete Pflanze kommt vom Tiefland bis in das alpine Gebiet vor. Meist wächst sie auf nassen, fetten Wiesen und Weiden, auf Schutt und Feldern, in lichten Wäldern und Gebüschen.

Familie

Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

Inhaltsstoffe

Gerb- und Bitterstoffe, Glykoside, Phytosterin

Sammelzeit

Mai bis August

Geschichtliches

Der Frauenmantel wurde in der Medizin der Antike als Heilmittel verwendet. Wegen der eigenartigen Taubildung auf der Pflanze wurden ihr wundertätige Eigenschaften zugeschrieben.